Kollektionshooting, Familienshooting, Einzelshooting… einmal Alles bitte.

Und weiter gehts. Einmal alles bitte. Ja, zum Mitnehmen.

Wir erinnern uns, Donnerstag Abend ging es in Hamburg mit dem Autozug nach München. Immer wieder ein Erlebnis dieser Autozug. Und schade, dass man ihn 2017 komplett einstellen wird. In München hatte sich spontan noch ein Job zu einer wunderbaren Hamburger Hochzeit in Alt-Schwabing ergeben. Ich glaube es hat niemand gemerkt, dass ich in meiner Hose schon geschlafen hatte. Aber wenn ich Euch erzählen würde, wie der First Look ablief, dann wüsstet Ihr, dass ich mich damit nicht verstecken musste. Aber es war der coolste First-Look ever. Wir werden diese Bilder wohl niemals öffentlich zeigen können, aber so geht Hamburg in München.

Samstag war ich dann auf der wunderbaren Sillbergalm in Bayrischzell. Hammer. Und meine erste Hochzeit nach der ich zum Schlafen ins Zelt gekrochen bin. Auch Hammer. Gäste Hammer. Brautpaar Oberhammer.

sillberghaus hochzeit

Von dort ging es dann gegen Mittag entspannt zu Fuß den Berg hinab und zum Familyshooting nach Salzburg. Aber das natürlich mit dem Auto. Toll finde ich, wenn man sich mit den Brautpaaren auch nach ein paar Jahren noch gut versteht. Und dann auch noch so lecker bekocht wird!

Familienfotos Salzburg

Von Salzburg ging es Früh um Fünf weiter. Um Acht musste alles stehen um für Outdoor Research die neue Kollektion zu shooten. Das klingt jetzt wichtiger als es war.

Hut Outdoor Research

Letztlich wurde den Salesleuten die neue Kollektion gezeigt und ich habe Speedfotomäßig ein paar Bilder für den internen Katalog geschossen. Aber auch das muss gemacht werden und irgendwer muss es ja tun. Coole Klamotten. Kaufen!
Meine Bestellung ist schon relativ voll… viel zu voll. Sie sehen hier, meinen neuen hut. Dann aber auch in meiner Größe… komischer Typ.

Dort habe ich übrigens auch meinen guten Freund Dirk getroffen mit dem ich später auf dem Agritourismo Gallo wieder zusammentreffen werde. Aber dazu später mehr.

Nun gehts also erst richtig los. Hamburg, München, Bayrischzell, Salzburg, Chiemsee und nun Reit im Winkl. Ja. Richtig.
Es war mehr der Zufall der mich hierher führte. Ich wollte kurz in die Berge und mir zum einen eine kleine Raftingtour auf dem Inn gönnen und zum anderen irgendwo eine Pension finden die keine Internet hat (Ablenkung und so) um dort möglichst viele der inzwischen unfassbar vielen Bilder zu bearbeiten. Das mache ich nämlch selber. Ich halte nichts von den Möglichkeiten die sich in Vietnam oder Indien so bieten. Ich will meine Bilder selber bearbeiten. Ich war dabei. Ich weiß, warum ein technisch vielleicht nicht perfektes Foto trotzdem wichtig sein kann und es in der Auswahl bleibt. Aber ich merke auch, wieviel Zeit es frisst in der man nicht fotografieren kann. Besonders jetzt, die letzten Wochenenden Hochzeiten, unter der Woche kleinere Einzelshootings, jetzt zwei Hochzeiten, Kollektionsshooting und in der nun folgenden Woche täglich ein bis vier Shootings… ja, jammern auf sehr hohem Niveau!

Zurück nach Reit im Winkl. Da fahr ich so über die Dörfer und muss plötzlich bremsen. Hier war ich doch schon einmal?! Also U-Turn und auf den Bauernhof abgebogen. Ich frage nach einem Zimmer und schon kommt der Bauer ums Eck und erkennt mich auch wieder. Hier habe ich mal für eine Masterfile Produktion gearbeitet. Der Masererhof liegt idyllisch kurz vor Reit im Winkl hat fünf Zimmer und vier Ferienwohnungen und eine Almhütte schräg gegenüber am Berg. Es gibt einen Kinderspielplatz, Ponys, Kühe, Katzen, Hühner und Schweine. Achja, und einen bachlauf gleich neben dem Spielplatz. Ideal für Staudämme und Matschepampe wie es mein Sohn ausdrücken würde. Aber leider auch Internet. Egal, ich bleibe. Und als der Bauer mir erzählt, dass er seit zwei Wochen auf ein Angebot vom hiesigen Fotografen wartet, schlage ich kurzerhand vor, einfach ein paar Bilder vom Hof zu machen. Er kann mich ja zum Abendessen einladen. Deal.

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Abendessen wurde keines daraus. Ich war dann einfach schnell im Gaststüberl. Auch sehr nett. Aber ich musste Zimmer und Frühstück auch nicht bezahlen. Dafür darf er die Bilder auch einfach behalten und verwenden. Macht manch anderer ja auch mal mit meinen Bildern, davon hab ich nur leider nix. In dem Fall mach ich das mal. Das Bauernpaar war damals irre nett zum Team und die Bäuerin hat sich richtig gefreut, als wir auch noch das Mittagessen bei ihr angefragt hatten. Da muss man auch mal was zurückgeben. Irgendwann komme ich mal wieder und sage schon jetzt, Danke für die Einladung und Danke für die Gastfreundschaft.

Und Morgen gehts zum Großen Ahornboden. Den hab ich bei der Locationsuche für ein Einzelshooting gefunden. So eine Arbeitswoche ist viel zu kurz. Es gibt so viele tolle Orte hier. Und dort. Und überall.

 

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