Winterhochzeit im Engadin

Zum Beginn der Saison 2015 gabs endlich mal wieder eine Winterhochzeit im schönen Engading. Genauer im Hotel Paradis in Ftan. Eine ganz wunderbare Location. Aber was soll man anderes erwarten? Die Inhaber betreiben auch das Louis C. Jakob in Hamburg. Es gab ein bisschen Schnee und ganz viel Sonne. Fast schon zuviel Sonne. Man kennt das ja, weißes Kleid, Schnee, Sonne von vorne… Aber was will man meckern, wenn es eigentlich ja gar nichts zum meckern gab?! Ein sehr entspanntes, wenn auch leicht nervöses Brautpaar, eine Hammerlocation und eine wunderschöne Kirche in Laufweite, Haribo für die Braut auf dem Rücksitz des Fotografenautos, Schnee, Sonne, tolles Essen und und und…

Aber seht selbst:

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Es gab neben sehr gutem Essen auch eine nette Begegnung. Der eingeflogene Pastor und dessen wunderbare wunderbar singende Frau kannten den zuletzt in Italien eingeflogenene Pastor Jörg aus Berlin Kreuzberg. Ich hoffe, meine Grüße sind angekommen?! So klein ist die Welt.

Und scheut Euch nicht vor einer Hochzeit im Hotel Paradies. Via Zürich ist man in etwa zwei Stunden in Ftan. Ich bin über München mit dem Autozug gefahren. Ab München sind es noch etwa vier Stunden mit dem Auto. Die Fahrt ist so oder so schon ein Erlebnis und Ftan belohnt Euch für die „Strapazen“.

Das Hotel ist ebenfalls über jeden Zweifel erhaben. Sehr freundliches Personal und eine tolle Lage, eine extrem gute Küche und ein sehr aufmerksamer Service. Die Lounge mit Bibliothek und Klavier hatte es mir besonders angetan und wie ich hörte war auch der Wellnessbereich ein Traum. Wir kommen wieder. Ob mit oder ohne Brautpaar 🙂

Hier noch unser kleines Interview mit dem Brautpaar:

Hochzeitsstil: Winterhochzeit in den Schweizer Bergen
Hochzeitsmonat: März
Standesamt / Kirche: Frankfurt am Main / Ftan (Unterengadin/Schweiz)
Hochzeitslocation: Hotel Paradies Ftan
Catering: Hotel Paradies
Weddingplaner: Simone Jordi (punktuelle Beratung & Locationauswahl
Hochzeitsfotograf: the one and only Capitan 😉
Brautkleid: Jesus Peiro

Brautmodengeschäft: SiöDam (Frankfurt am Main)
Accessoires: Headpiece: SiöDam; Kette, Ohrringe: privat
Herrenmode: Maßschneider
Hochzeitsstyling: Brautfrisur: Kristina (Nina) Ivanisevic Babic 
Blumen & Deko: Fluors ed orticultura Malgiaritta (Scuol) / Hotel Paradies / privat
Hochzeitstorte: Schokokuchen mit Himbeeren, Hotel Paradies
Karten & Papeterie: selbst gestaltet

6 Fragen zur Hochzeit

1. Was war Euch wichtig bei der Gestaltung der Hochzeit?
Wir wollten nach der standesamtlichen Trauung im Frankfurter Römer das grosse Fest in unserer neuen Heimat Schweiz feiern. Uns war wichtig, an diesem besonderen Tag unsere persönliche Note einbringen zu können und abseits vom Alltag eine tolle Zeit im schönen Engadin mit unserer Familie und Freunden zu haben. Die meisten Gäste haben eine lange Anreise auf sich genommen, um einige Tage mit uns in den Bergen zu verbringen  – dafür sind wir sehr dankbar.

2. Was war Eure größte Herausforderung bei der Hochzeitsplanung?
Vor allem die Organisation der Winterhochzeit (mit dem begrenzten Dienstleistungsangebot im kleinen Bergdorf Ftan),  Anreise und Unterbringung der knapp 80 Gäste.

3. Erzählt uns vom Ablauf der Hochzeit:
Am Freitag Abend haben wir ein gemütliches «get together» im Hotel Paradies organisiert, da fast alle Gäste bereits freitags angereist sind.
Am nächsten Morgen haben Gernot und ich uns getrennt voneinander hübsch gemacht und uns auf den Tag eingestimmt. Mittags ging es dann in die kleine Dorfkirche Ftan zur wunderschönen Trauung, danach haben wir mit unseren Gästen auf einer schönen Aussichtsterrasse mit heissem Apfelwein angestossen. Anschliessend hatten alle Zeit zur freien Verfügung und wir sind zum Paarshooting aufgebrochen. Unter anderem sind wir mit dem Sessellift hoch auf den Berg. Abends wurde dann im Hotel Paradies geschlemmt, gefeiert und getanzt bis in den nächsten Morgen.
Am Sonntag gab es für alle (die sich noch in der Lage dazu befanden) ein gemeinsames Frühstück.
Die Braut hat es leider nicht ganz geschafft… 😉

4. Was waren die Glanzmomente der Hochzeit, was ging schief?
Die kirchliche Trauung war Dank der wunderbaren Zusammenarbeit des lokalen Pfarrers Stephan Bösiger mit Andreas Onkel & Tante aus Frankfurt, die den Gottesdienst gemeinsam gestalteten, sowie dem Engagement vieler Freunde sehr persönlich und hätte für uns nicht schöner sein können. Für unsere Feier war das Hotel Paradies mit seinem stilvollen & gemütlichen Ambiente und dem perfekten Service der beste Rahmen.
Ging etwas schief? Vielleicht war der Versuch, Frankfurter Apfelglühwein zum Apéro im Engadin zuzubereiten nicht das allerbeste Geschmackserlebnis… ansonsten können uns (ausser eines mittelschweren Brautfrisur-Desasters beim falschen Friseur im Vorfeld) an nichts mehr erinnern. 🙂

5. Eure Tipps an zukünftige Brautpaare?
Lasst Euch im Vorfeld nicht reinreden, was “man” machen muss, sondern gestaltet die Hochzeit wo und wie Ihr wollt. Es lohnt sich!

6. Euer Dankeschön geht an:
Alle, die diesen Tag für uns unvergesslich gemacht haben.

Vielen lieben Dank für das Interview! ♥
Und Danke für den tollen Tag in der Schweiz.

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