Lüneburger Hartmetalhochzeit

„Wir mögen Metal Musik…
Wir leben zur Zeit im Pott, hier arbeiten wir….
Wir sind schon 11 Jahre zusammen….

Ich liebe alles was Vintage ist!!!….deshalb auch die Bilder, die ich von dir so super finde
Wir lieben Skandinavien….
T. wollte nie einen Hochzeitsfotograf ;0))
Eigentlich wollte er auch nie heiraten…. er hat gefragt…“

Das war die zweite Mail mit ein paar kurzen Infos die mich erreichte. Dazu ein Bild von einem Typen der längere Haare hatte als seine Frau. Könnte spannend werden dachte ich mir. Und beim ersten Treffen bei meinem Lieblingsitaliener in Ottensen war es dann auch gleich um uns geschehen. Wir fanden uns dufte. Alle Drei. Und, krasse Haare.

Zur Höchzeit (Ja, mit „Ö“!) erschien der Bräutigam dann im Sacko seines Schwiegerpapas welches dieser schon zu seiner Hochzeit getragen hat. HA! Und die Braut trug ein selbstentworfenes Kleid, genäht von Julia Starp in Hamburg. Aber dazu später mehr…

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Das Sacko wurde mit passenden Patches versehen ud jeder Gast erhielt einen Button mit seinem Namen drauf (den ich in Ehren halten werde).

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Nach der Trauung gabs eine Stadtführung durch das wunderschöne Lüneburg und einen Empfang im PONS.

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Zum Abschluß einer echt guten (Metal-)Party gabs ein Lagerfeuer. Alle Kerzenständer wurden von den Tischen auf die Tanzfläche geräumt und die Gäste setzen sich drumherum. Dazu gibts dann noch das ein oder andere Lieblingslied Live oder vom Plattenteller und zum Schluß werden die Kerzen ausgeblasen. Sicherlich nicht, ohne sich etwas zu wünschen.

hochzeitfotograf lüneburg

Aber nochmal zum Kleid:

Ja mit meinem Kleid, das ist eine lange Geschichte ;0) aber du hast ja gefragt…

Es war eine Zusammenarbeit mit meiner Freundin Julia Starp. Designerin in Hamburg mit ihrer eigene Kollektion, die sie immer auf der Berlin Fashion Week präsentiert. Sie hat sich echt für mich und mein Kleid freigeschaufelt :0)
Man darf sein Brautkleid nicht selber nähen, alter Aberglaube, aber jeder Stich Bedeutet eine Träne…obwohl ich es könnte, habe ich es, abergläubisch wie ich bin, gelassen.
Abtrennen gilt aber ;0) (finde ich)
Jedenfalls, habe ich im Vorfeld viele Moodbords gemacht, mit allen Kleidern, die ich schön fand….beim ersten Treffen haben wir viel ausprobiert (an mir drapiert), aber letztendlich herausgefunden, was ich nicht will… das war Anfang Februar.
Das man natürlich nur ein Kleid haben kann wurde mir dann irgendwie auch bewusst ;0)
Etwas in leichter Panik und eine Nacht drüber geschlafen und gegrübelt, hatte ich auf jeden fall die Entscheidung für die Grundform, dass es mit Spitze, langen Ärmeln und einem hohen Ausschnitt vorne und einem tieferen Ausschnitt hinten sein sollte. Ausgearbeitet hat Julia dass dann für mich, Sie hat mich auch noch gleichzeitig zur Schleppe überredet („die kann man dann ja immer noch abschneiden, wenn es mir nicht gefällt“) Den Spitzenstoff habe ich dann für unser zweites Treffen hier bei mir um die Ecke besorgt, das war Mitte März, 4 Wochen vor der Hochzeit.

Eigentlich wollte ich alle Blumenverziehrungen abmachen, doch beim Abtrennen ist mir dann aufgefallen, das die Wirkung super schön ist, wenn nur Teile herausgenommen sind. So hat Julia das Oberkleid erst zusammengenäht, damit ich, passend wieder rausnehmen konnte. Dabei stellten wir dann auch fest, dass die obligatorischen 60cm Stoff fehlten….die ich dann, Einglück, noch nachbekam.

Beim letzten Hamburg Turn, Ende März, hat Julia dann Ober- und Unterkleid zusammengebracht und alles finalisiert.

Du siehst, es war nicht wirklich von Anfang an gezielt designt. Es ist gewachsen und dass ist das Schöne daran, denn dieses Kleid, oder besser gesagt, das „eine“ Brautkleid, ist etwas so persönliches, dass wir uns dem Ganzen Stück für Stück nähern mussten, wobei auch Zufälle eine Rolle spielten und die Engelsgeduld meiner sehr guten Freundin mit mir!
Ob dieses Kleid in Serie geht? Vielleicht irgendwann mal, vorerst aber nicht.

Ich finde, das Kleid sollte unbedingt in Serie!

Ich habe die Zwei gebten mir noch ihre Lieblingsbilder zu nennen:

1) Das Bild ist einfach echt. Das Bild strahlt für uns Ruhe und Glück aus, innig. Es ist so schön, weil unbeobachtet.

Hochzeit in Lüneburg

2) Erst einmal ist das Bild vom Aufbau her der Hammer, der weite Himmel. keine Effekte…
die Landschaft liegt uns am Herzen, das ist einfach unsere Heimat. Die Straße an der du uns fotografiert hast, ist die Verbindungsstraße zwischen Tespe und Adendorf, wo wir herkommen und die wir immer gefahren sind.

lüneburg

3) Toller Bildaufbau, tolle Kulisse, dynamisch. Schön, das T’s Schwester und Freund dabei sind. Einfach super aus der Situation heraus.

Hochzeitsbilder Hamburg

Tja, und wieder stehe ich vor der Frage, was soll ich sagen?!

Sie sagten übrigens vor der Hochzeit: „Wir möchten keine Bilder von uns im Netz!“.
Sagten nach der Hochzeit aber:

Wir haben uns entschieden, dass wir deine Fotos so schön finden, dass du nehmen kannst was du möchtest auch über die Auswahl hinaus.
Du machst das immer sehr geschmackvoll, :0) dass wir keine Bedenken haben.

Ach, ich hoffe wir sehen uns bald mal wieder und lassen die Kuh fliegen. Oder die Haare. Naja, ich hab noch immer keine…

 

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