Heiraten in Venedig

ITALIAAA! Das geht bei mir ja immer. Ganz besonders, wenn ich drei Hochzeiten miteinander verbinden kann und dazwischen noch ein Urlaub mit der Familie passt. Ja, mein Leben will auch keiner Geschenkt…

Italien also. Nachdem ich La Familia wieder am Flughafen von Milano abgesetzt hatte ging es einmal quer durch Italien nach Venedig. Und auch durch Venedig durch. Das Weingut Rechsteiner liegt etwa eine halbe Autostunde Nordwestlich von Venedig. Für Flug und Autoerreichbarkeit also strategisch sehr günstig um eine Menge Leute dort hinzubekommen. Anders als in der Toskana, wo manch eine Hochzeit zur Logistischen Meisterleistung mutiert. Auch sonst ist Venetien so ganz anders als die Toskana oder gar Süd-Tirol und das Piemont wo ich die letzten dreo Wochen verbracht habe. Es ist Flach. Und es gibt Industrie. Ein ganz anderes Italien für mich. Aber zum Glück fand sich schnell eine frisch restaurierte knallrote Vespa. Ich hatte mich nämlich irgendwie verfahren. Das Weingut selber findet man gut. Aber das Agriturismo dazu ist doch relativ schlecht ausgeschildert. Aber irgendwie findet sich ja immer alles. Bleibt der Fotograf für den Freitagsempfang halt in kurzen Hosen. Außer mich selber stört das ja wieder niemanden.

Nach einer sehr charmanten Führung mit anschließender Weinprobe durch den Hausherrn gab es Antipasti und Pasta in der ehemaligen Traktorenhalle. Die Weine und der Prosecco des Weingut Rechsteiner sind der Hammer. Leider war mein Auto scon aus dem Piemont mit Weinkisten gefüllt. Plus Fotokram und Familiengepäck für drei Wochen. So passten gerade mal zwei kleine Flaschen Prosecco in irgendeine Ritze.
Auch hier gab es mal wieder eine ganz wunderbare Gesellschaft. Am Tisch und überhaupt. Die Zwei hatten sich eine ganz wunderbare freie Rednerin mitgebracht die am nächsten Tag eine großartige Trauzeremonie abhalten sollte.
Am Morgen des zweiten Tages gabs noch eine spontane Brautflucht aus dem Hotel. Dort durften wir nämlich eigentlich gar nicht sein. Das Brautpaar hatte sich relativ spontan dazu entschlossen, sich dort mit den Trauzeugen und Freunden fertig zu machen. Nur war das gesamte Areal für diesen Tag von einer italienischen Hochzeitsgesellschaft gebucht worden und die andere Braut wollte auf gar keinen Fall eine andere Braut sehen…

Achja, es regnete bereits den ganzen Morgen. Tadaaa. Aus der Rubrik „Dinge dich ich nicht will, wenn ich in Italien heirate“. Regen. Aber siehe da. Mit dem Ja-Wort löste sich plötzlich die Wolkendecke in wohlgefallen auf und für den Rest des Tages knallte die Sonne vom Himmel. Bhämm. Was will man mehr?!

Nach dem Paarshooting gabs noch das obligatorische Gruppenbild vor der Villa aus dem 14. Jahrhundert. Das besondere daran war, dass der Großvater im Haus wohnt und nicht gestört werden sollte. Damit haben wir dann das coolste aber auch leisteste Ausrasterbild der Saison gemacht. Ihr habts echt drauf.

Tja, was soll man sagen. Es gibt zu jeder Hochzeit so viele wunderbare Geschichten. Die Sänger zum Essen, die fliegenden Servietten zu Adrianos Azzuro, das tolle Essen, die eloquenten Tischnachbarn, das Video der Freunde, die Location, das Anschneiden der Torte mit der Oma… einfach toll.Übrigens habe ich die Braut erst am Freitag kennengelernt. Hier hat der Bräutigam Treffen und Buchung des Fotografen übernommen.
Aber auch die schönste Hochzeit ist irgendwann zu Ende. Ich muss am nächsten Tag zurück nach München um den Autozug nach Hamburg zu erwischen. Und in einer Woche steht schon die nächste Hochzeit an.

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Kleid: Rembo Styling
Anzug: Rooks & RocksLocation & Catering: Rechsteiner

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