Eine Syrisch-Russische Hochzeit in Hamburg

Puh, das war mal was. Die Araber kenne ich ja seit meiner Zeit im Al Salam in Köln sehr gut, aber eine russische Hochzeit war mir bisher noch nicht untergekommen. Wohl aber die ein oder andere Polnische. Und die waren böse… Ich war also mehr als gespannt, was Syrer und Russen so zusammen starten.

Im Russischen gibt es wohl eine Tradition wonach der Bräutigam die Braut herauskaufen muss. Das hat nicht unbedningt etwas mit Geld zu tun, sondern vielmehr mit Aufgaben die ihm gestellt werden und die er bewältigen muss. Auch werden seine Freunde und sein Trauzeuge gerne miteinbezogen. Also meine Herren, überlegt es Euch gut, ob ihr eine hübsche Russin heiraten wollt. Ich fand es lustig und romantisch, aber ich musste ja auch nur die Kamera halten. Es wurde gedichtet und getanzt, sehr viel gelacht und beinahe geweint (die schwangere Trauzeugin hat eigentlich immer geweint. Oder gelacht.).
Einzig schade fand ich, dass der Bräutigam damit um seinen „First Look“ gebracht wird. Es stehen nämlich ganz viele Menschen drumherum, wenn er das erste Mal seine Braut sieht.

In Sachen Fotos gab es das klassische Hamburger Programm. So war es gewünscht und so wurde geliefert.

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Richtig cool ist es natürlich auch, wenn Oma mit zitternder Stimme eine Geschichte erzählt, die Trauzeugen Lobeshymnen halten bei denen das Brautpaar die ein oder andere Träne verdrückt, Freunde aus Afrika anreisen, der Sohn mit dem Papa tanzt und der DJ die ganze Bude rockt. Oder eben der Bräutigam

Hochzeitsstil: modern – russisch- arabisch- deutsch 😉
Hochzeitsmonat: August
Standesamt / Kirche: Standesamt + freie Zeremonie
Hochzeitslocation: Mazza Hamburg
Catering: Mazza Hamburg
Hochzeitsfotograf: My funky Wedding
Accessoires: Die Schatulle
Herrenmode: Alsterhaus
Hochzeitsstyling: Douglas
Blumen & Deko: Mazza Hamburg
Hochzeitstorte: Hallal Torte
Karten & Papeterie: Einladungsvideo –die Wunderkinder, Dankeskarte – Wunderkarten.de

1. Was war Euch wichtig bei der Gestaltung der Hochzeit?
Es war uns sehr wichtig, die verschiedenen kulturellen Einflüsse gut unter einen Hut zu bringen. Wir wollten, dass es eine junge Hochzeit wird und wir als Brautpaar Spaß bei der Party haben!

2. Was war Eure größte Herausforderung bei der Hochzeitsplanung?
Die unterschiedlichen Vorstellungen aller Beteiligten zu vereinen. Ich musste meine Masterarbeit schreiben, das war gleichzeitig doch alles ein bisschen zu viel 😉

3. Ablauf der Hochzeit: am Freitag war die standesamtliche Trauung und dann eine dicke Party im Haus meiner Eltern. Am Samstag gab es erst einen Brautkauf im Hause meiner Eltern, dann eine Fotosession mit dem capitan an verschiedenen Orten in Hamburg, dann eine freie Zeremonie mit Liebesschwüren und mit allen Gästen in der Location, Essen, Reden, Spiele, Hochzeitstanz, Flashmob, Party und Torte und Party…

4. Was waren die Glanzmomente der Hochzeit, was ging schief?
Meine Mutter hat das Strumpfband vergessen, die Torte sah gar nicht so aus, wie wir uns das vorgestellt haben. Aber durch solche Momente werden Hochzeiten erst unvergesslich.
Die Glanzmomente waren unsere 4 Jungesellabschiede (Braut und Bräutigam hatten jeweils 2: eine Party und eine Reise), die Standesamtlich Trauung, bei der alle geheult haben, die Liebesschwüre, weil die so schön waren, die Party am ersten Tag, weil sie vollkommen unerwarten ausgeartet ist,  die Reden unserer Trauzeugen, der Flashmob der Hochzeitsgäste, eigentlich war die ganze Hochzeit besser, als wir es uns jemals hätten vorstellen können…

5. Eure Tipps an zukünftige Brautpaare?
Unterschätzt nicht die Erwartungen eures Umfeldes an die Hochzeit! Jeder hat da eine eigene Vorstellung und Meinung zu und das macht die Sache sehr kompliziert! Obwohl alle behaupten: „Das geht ja nur um das Brautpaar!“

6. Euer Dankeschön geht an:
An unsere Trauzeugen und andere Freunde, die auch geholfen haben. An unsere Eltern für Ihre Mühe und natürlich die fininazielle Unterstützung!
Ein tolles Fest war das. YEAH*

 

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