Ein Hochzeitsfotograf in Hannover

Wenn man als Hochzeitsfotograf in Hannover gebucht ist und mal wieder überhaupt keine Ahnung hat, wo man da so hinfährt und man am Ende des Tages mehr als positiv überrascht ist, wie schön doch wieder eine U-Bahnstation und eine verlassene Postzentrale sein können. Ich fahre ja meistens ohne Locationcheck los. Ich schaue meistens mal auf Google grob nach dem Stadtteil in dem ich gebucht bin um zu sehen, was andere Fotografen da so machen. Aber das mache ich eigentlich nur um zu wissen, was ich nicht machen will. Den Rest lasse ich spontan auf mich zukommen. Ich brauche auch ein wenig Streß während der Arbeit. Ich habe sonst immer Angst, dass mir nichts einfallen könnte. Was natürlich völliger Blödsinn ist, aber man kann ja nie wissen 😉

Hier gabs, neben einem sehr entspanntem Brautpaar und Gästen die im Hotel mit Blick auf des Brautspaares Balkon eingecheckt waren, ein Paarshooting vor der Trauung und eine sehr emotionale Trauung sowie ein perfektes Farbkonzept.

Oh, und der Flashmob. Alter, das war Großartig.

 

Hochzeitsmonat: Juni
Kirche:
Dreifaltigkeitskirche in der Oststadt
Hochzeitslocation:
Cavallo Königliche Reithalle
Catering:
Maritim Airport Hotel
Weddingplaner:

Hochzeitsfotograf:
Jörg Krause aka capitan aka myfunkywedding

DJ: Daniel Filipovic
Brautkleid:
Tina Weise „Tori“
Brautmodengeschäft:
Brautmoden an der Marktkirche
Accessoires:
Ellie Wren Wedding Shoes
Herrenmode:
Masterhand von LO&GO Der Herrenausstatter
Hochzeitsstyling/MakeUp:
Jennifer Lübke Flawless MakeUp
Blumen & Deko:
Milles Fleurs
Hochzeitstorte:
Eigenproduktion der Oma und Tante des Bräutigams

Karten & Papeterie: Eigenproduktion der Braut

6 Fragen zur Hochzeit

  1. Was war Euch wichtig bei der Gestaltung der Hochzeit?
    Dass es für uns und unsere großen und kleinen Gäste eine tolle Feier wird, auf der sich alle wohl fühlen und die noch lange in Erinnerung bleibt.
  2. Was war Eure größte Herausforderung bei der Hochzeitsplanung?
    Die knappe Zeit: Antrag im Januar, Beginn der Hochzeitsplanung im Februar, Hochzeit im Juni. Das war für alle Mitwirkenden sehr sportlich. Aber es hat wunderbar geklappt und wir sind sehr froh, dass wir alles so gut geschafft haben. Die Belohnung war traumhaftes Wetter an unserem großen Tag und eine wunderbare, laue Sommernacht.
  3. Erzählt uns vom Ablauf der Hochzeit:
    Die Stylistin kam um 10, um kurz vor 12 starteten wir mit den Fotos. Zuerst auf unserer Dachterrasse. Ein Teil unserer Gäste, der gegenüber im Hotel übernachtete, hatte so schon eine kleine Sneak Preview. Das war ein toller Moment. Anschließend fuhren wir los zum Paarshooting. Wir hatten uns vorab schon Gedanken gemacht, wo wir gerne Fotos machen würden, was auch gut war, da die Zeit rasend schnell vergeht. Um 15 Uhr dann der große Augenblick: Einzug des Brautpaares in die Kirche mit Glockengeläut und Orgel; der zweite Gänsehautmoment des Tages. Nach der Trauung fuhren wir direkt zu unserer Location, denn dort sollte der Sektempfang stattfinden. Für unsere Gäste haben wir Kurzstrecken-Tickets organisiert, so dass alle, die ohne Auto unterwegs waren, mit dem Bus fahren konnten: ein weiteres Highlight für unsere Gäste. Das obligatorische Gruppenfoto durfte natürlich auch nicht fehlen bevor wir mit dem Essen starteten. Nach servierter Vorspeise und Buffet eröffneten wir gegen 22 Uhr die Tanzfläche mit einem langsamen Walzer und ganz viel Wunderkerzen.
  4. Was waren die Glanzmomente der Hochzeit, was ging schief?
    Das traumhafte Wetter war definitiv das schönste Hochzeitsgeschenk, das Hannover uns machen konnte. Besser hätte man es nicht treffen können. Es waren so viele tolle Momente, das man hier gar nicht alle aufzählen kann: die Sneak Preview auf der Dachterrasse, der Einzug in die Kirche, die bewegenden Fürbitten und Reden, die Seifenblasenmaschine für die Kinder, der romantische Eröffnungstanz, die umwerfende Familientanzeinlage mit anschließendem Flash Mob, die Hochzeitstorte ganz klassisch um Mitternacht mit Pyrotechnik, das Brautstraußwerfen mit überraschendem Ergebnis, der tolle Regenschirmtanz und natürlich der Nachhauseweg um 4 Uhr morgens mit dem ganz harten Kern als es schon langsam wieder hell wurde. Natürlich gab es auch ein paar Pannen: die Friseurin, die wir extra für die weit angereisten Familienmitglieder gebucht hatten, tauchte nicht zum vereinbarten Zeitpunkt auf, der Brautstrauß ist nicht auf den Familienfotos zu sehen, die Weinauswahl hätte besser laufen können, aber egal: es war trotzdem eine Hammer Party!
  5. Eure Tipps an zukünftige Brautpaare?
    – gute Planung ist alles: versucht euch dabei aber trotzdem zu entspannen
    – vergesst nicht vor lauter Aufregung euer eigenes Hochzeitsessen zu probieren: es lohnt sich
    – lasst gaaaaaanz viele Fotos machen: man erinnert sich anschließend leider nicht mehr an alles, und das liegt nicht (nur) am Alkohol
  6. Euer Dankeschön geht an:
    Alle, die unsere Hochzeit zu einem so wunderbaren Fest gemacht haben und natürlich an den capitan, der diesen Tag so toll für uns festgehalten hat.

 

Vielen lieben Dank für das Interview!

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.